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Eine nachhaltige Lösung für kommunale Haushalte

Ein Mischfonds für Kommunalvermögen mit klaren Nachhaltigkeitskriterien

Bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele spielen Deutschlands Kommunen eine wichtige Rolle. Zentral ist dabei auch das mit dem Pariser Klimaabkommen vereinbarte Ziel, die Finanzströme auf eine nachhaltige Entwicklung hin auszurichten. Doch wie können Kommunen nachhaltig investieren und gleichzeitig gemäß der eigenen Haushaltsverordnung die Ertragschancen der Märkte nutzen?

Eine Antwort bietet ein neuer kommunaler Mischfonds mit einer konsequenten Nachhaltigkeitsauswahl: UniInstitutionaI Kommunalfonds Nachhaltig berücksichtigt strenge Auswahlkriterien für die nachhaltige Geldanlage. Das Fondskonzept ist auf mögliche Anforderungen an die Anlage von Kommunalgeldern ausgerichtet. Da die Gemeindehaushaltsverordnungen bundesweit uneinheitlich sind, wurde das Fondskonzept in enger Zusammenarbeit mit kommunalen Praktikern entwickelt. Die Einschätzungen der Experten mehrerer Bundesländer halfen, einen möglichst breiten Konsens für die Investitionen des Kommunalvermögens zu finden. Das Ergebnis ist ein aktiv verwalteter Mischfonds, der flexibel an das Marktumfeld angepasst werden kann – Aktien dürfen bis maximal 30 Prozent beigemischt werden.

Nachhaltigkeit wirkt wie ein zusätzlicher Risikofilter

Die Nutzung nachhaltiger Anlagekriterien ist nicht nur aus ethischen Gründen sinnvoll. Sie können einen zusätzlichen Blick auf Unternehmen und Staaten eröffnen, der bei klassischen Risikobetrachtungen möglicherweise verborgen bleibt. So können zum Beispiel Fehlinvestments in Branchen vermieden werden, die wegen Klimaschädlichkeit und regulatorischer Entwicklungen an Bedeutung verlieren und drohen, ein sogenanntes „Stranded Asset“ zu werden. Das Gleiche gilt für Reputations-, Klage und sogar Ausfallrisiken, etwa wenn einzelne Titel wegen Skandalen und Misswirtschaft starke Verluste erleiden.

Ein mehrstufiger Prozess stellt bei der Fondskonstruktion die Integration der Nachhaltigkeitskriterien sicher. Dabei sind positive Renditeaussichten genauso wichtig wie die Nachhaltigkeitsanalyse. Unternehmen und Staaten, die in kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind oder kontroverse Geschäftspraktiken einsetzen, werden ausgeschlossen. Die infrage kommenden Titel werden nach Umwelt-, Sozial und Governance-Kriterien (ESG) bewertet. Diese Ergebnisse werden mit der klassischen Unternehmensanalyse verknüpft und fließen in die Portfoliokonstruktion. Ziel ist ein Portfolio, das in Summe eine höhere Nachhaltigkeitsbewertung ausweist als das entsprechende Anlageuniversum.

Das Vorurteil, dass nachhaltige Anlagen schlechtere Ergebnisse liefern als nicht nachhaltige wurde vielfach von wissenschaftlicher Seite widerlegt. So zum Beispiel durch die Steinbeis-Hochschule Berlin, die in einer Metastudie 195 themenrelevante Studien auswertete und die Ergebnisse mit eigenen Berechnungen ergänzt hat.

Marktführer für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland

Für diese nachhaltige kommunale Anlagelösung bietet Union Investment gute Voraussetzungen. Nachhaltigkeit ist genossenschaftliches Selbstverständnis und seit über 30 Kernkompetenz. Union Investment nimmt Verantwortung wahr – als aktiver Aktionär im Auftrag seiner Anleger und durch die Mitgliedschaft in wichtigen Initiativen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen. Union Investment ist vielfach ausgezeichneter Marktführer für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland. Bereits zum fünften Mal in Folge wurde der genossenschaftliche Asset Manager mit dem renommierten Scope Award in der Kategorie Socially Responsible Investing ausgezeichnet.

Risiken bei der Anlage in diesen Fonds

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko
  • Risiko des Anteilswertrückgangs wegen Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlust- bzw. Ausfallrisiken bei Anlage in Schwellen- bzw. Entwicklungsländern möglich
  • Erhöhte Kursschwankungen und Ausfallrisiken bei hochverzinslichen Anlagen und Anlagen mit erhöhten Bonitätsrisiken möglich
  • Konzentration des Risikos auf einen bzw. wenige Emittenten
  • Die individuelle Ethikvorstellung eines Anlegers kann von der Anlagepolitik abweichen