Vergangene Risikomanagement-Konferenzen

Die Risikomanagement-Konferenz von Union Investment ist seit dem Start 2006 fest im Terminkalender institutioneller Kunden vermerkt: Sie nutzten die Chance, um mit bekannten Experten wie Robert Shiller, Paul Krugman, Joseph Stieglitz und vielen anderen zu diskutieren. Hier ein Rückblick.

Risikomanagement-Konferenz 2017

Was sind die aktuellen und zukünftigen Risikofaktoren?

Dies diskutierten institutionelle Investoren und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der
12. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment am 7. November 2017 in der Rheingoldhalle in Mainz.

Erleben Sie die Highlights

Erleben Sie die Highlights

Wir haben für Sie die Highlights der 12. Risikomanagement-Konferenz erstmalig in einer Web-basierten Multimedia-Präsentation aufbereitet. Die Höhepunkte der Konferenz können Sie nun hier „erleben“:

Impressionen der Risikomanagement-Konferenz 2017

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Referenten

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Prof. Francis Fukuyama ist einer der weltweit bedeutendsten Politikwissenschaftler und Denker. Geboren in Chicago (Jahrgang 1952) studierte er Altertumswissenschaft an der University of New York und Politikwissenschaft an der Harvard University. Im Anschluss arbeitete er für die US-amerikanische Denkfabrik RAND Corporation sowie für die US-amerikanische Regierung. Von 1996 bis 2000 war er als Professor an der George-Mason-Universität in Washington D.C. tätig, im Anschluss daran als Professor für internationale politische Ökonomie an der Johns-Hopkins-Universität in der US-Hauptstadt. Seit 2010 ist er Senior Fellow an der Stanford University. Weltweite Bekanntheit erlangte er 1992 mit seinem Buch „Das Ende der Geschichte“. Fukuyama hat zu den wichtigsten Themen der neueren Weltpolitik Stellung genommen und sich als liberaler Denker etabliert.

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Prof. Dr. Claus Leggewie ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Zum Wintersemester 2015/16 wurde er zudem vom Präsidenten der Justus-Liebig-Universität als erster Amtsinhaber auf die jüngst etablierte Ludwig Börne-Professur der JLU berufen. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris promovierte und habilitierte er an der Universität Göttingen. Er lehrte als Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie an der Universität Paris-Nanterre und der New York University. Darüber hinaus war er Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien, am Remarque Institute der New York University und am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2001 gründete er das Zentrum für Medien und Interaktivität an der Universität Gießen. Von 2008 bis 2016 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Leggewie arbeitet in inter- und transdisziplinären Zusammenhängen zu Themen der Klima- und Interkultur. Er ist Mitherausgeber der Reihen „Climate & Cultures“ (Leiden), „Interaktiva“ (Frankfurt/New York) und der „Routledge Global Cooperation Series“ (London) sowie der Zeitschriften „Transit“ (Wien) und „Blätter für deutsche und internationale Politik“ (Berlin). Leggewie ist Ehrendoktor der Theologie an der Universität Rostock, wurde mit dem Volkmar and Margret Sander Prize der New York University ausgezeichnet und ist und Träger des Universitätspreises der Universität Duisburg-Essen. 2015 veröffentlichte er seine Erinnerungen „Politische Zeiten. Beobachtungen von der Seitenlinie.“ Jüngst erschien „Europa zuerst. Eine Unabhängigkeitserklärung.“

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Prof. Thomas J. Sargent ist Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften. Der renommierte Ökonom wurde gemeinsam mit Christopher Sims für seine Forschungen auf dem Gebiet der Makroökonomie ausgezeichnet. Thomas Sargent (Jahrgang 1943) studierte an der University of California in Berkeley und promovierte an der Harvard University. Nach seiner Zeit in der US Army als First Lieutenant und Captain folgten Lehrtätigkeiten an der University of Pennsylvania, der University of Minnesota sowie der Stanford University. Seit 2002 ist Thomas Sargent Berkeley Professor of Economics and Business an der New York University. Thomas Sargent ist Mitbegründer der Neuen Klassischen Makroökonomie und liefert als solcher bedeutende Beiträge zur Theorie der rationalen Erwartungen. Für seine Arbeit hat er neben dem Nobelpreis zahlreiche weitere Preise erhalten, darunter beispielsweise den Nemmers-Preis für Wirtschaftswissenschaften sowie den NAS Award for Scientific Reviewing.

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Prof. Dr. Alexander Szimayer ist seit 2011 Inhaber der Professur für Finanzwirtschaft, insbesondere Derivate an der Universität Hamburg. Er promovierte 2002 an der Universität Bonn in Angewandter Mathematik und war von 1999 bis 2002 als Mitarbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Financial Engineering am Center of Advanced European Studies and Research in Bonn tätig. Von 2002 bis 2007 lehrte er an Business Schools in Australien, an der University of Western Australia in Perth sowie an der Australian National University in Canberra. Von 2007 bis 2008 unterstützte er als Berater die Abteilung Finanzmathematik des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern. Von 2008 bis 2011 war er Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Bonn. Seine Forschungsinteressen liegen vorwiegend im Bereich der Bewertung von derivativen Finanzprodukten. Ein weiterer Bereich ist die Modellierung und empirische Untersuchung von Abhängigkeiten in Finanzmärkten mit Bezug zum Risikomanagement. Seine Forschungsergebnisse wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. den Best Published Paper Award in der Zeitschrift Accounting and Finance, den Best Paper Award des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) und den Outstanding Paper Award der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF).

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Alexander Mayer ist seit August 2009 Mitglied der Geschäftsführung der W&W Asset Management GmbH und seit 2015 deren Sprecher. Nach einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fachhochschule Offenburg begann Alexander Mayer seine berufliche Laufbahn bei der W&W-Gruppe 2002 als Referent im Konzerncontrolling der Wüstenrot & Württembergische AG. Weitere Stationen waren die Finanzsteuerung der Württembergischen Versicherungsgruppe, die er seit 2009 leitete. Zusätzlich ist Mayer Generalbevollmächtigter für Kapitalanlagen bei der Württembergische Lebensversicherung AG und Württembergische Versicherung AG und Generalbevollmächtigter der Wüstenrot & Württembergische AG.

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Dr. Gerhard Ebinger ist als Vice President Asset Management bei der BASF SE in Ludwigshafen verantwortlich für die Kapitalanlage von rund 15,5 Mrd. Euro in Deutschland sowie sieben Mrd. Euro Defined-Benefit-Pensionsvermögen in ausländischen Gesellschaften. Seit 2011 ist er zudem als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ludwigshafen tätig. Vor seinem Eintritt bei BASF arbeitete er von 2000 bis 2010 bei der BMW Group unter anderem in der strategischen Konzernplanung, der Finanzplanung und im Bereich Asset Management bzw. Pensionsfonds. Im Rahmen seiner Promotion zur betrieblichen Altersversorgung war er 1997 als Senior Fellow an der Wharton School, Philadelphia, USA, mit einem Stipendium des DAAD.

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Günther Herndlhofer ist seit 2011 Leiter der Veranlagung und Prokurist der VBV – Vorsorgekasse AG, Wien. Die VBV – Vorsorgekasse AG weist ein Veranlagungsvolumen von knapp 2,8 Mrd. Euro auf. Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2002 erfolgt die Veranlagung auf Basis eines nachhaltigen Investmentansatzes, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. Günther Herndlhofer besitzt einen Abschluss als MBA (Finanzmanagement) und einen MSc (Executive Management) und hat über 15 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie.

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Jens Wilhelm ist seit 2008 Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG. Als Chief Investment Officer verantwortet er das Portfoliomanagement und das Immobilienfondsgeschäft. Wilhelm kam 2002 als Leiter des Aktienfondsmanagements zu Union Investment und übernahm als Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH die Verantwortung für das gesamte Portfoliomanagement. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Wilhelm Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln sowie in Paris und New York. Seine Karriere begann er 1994 im Fondsmanagement des Deutschen Investment Trusts, wo er 1997 die Leitung des europäischen Aktienteams übernahm. Im Jahr 2000 wurde er zum Direktor und Leiter des Aktienfondsmanagements sowie zum Co-Chief Investment Officer Equities ernannt. 2001 erfolgte die Berufung zum Geschäftsführer der Dresdner Asset Management.

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Dr. Thomas Müller absolvierte das Studium der Psychologie und promovierte zum Dr. rer. nat. in Kriminalpsychologie und Forensischer Psychiatrie. Von 1993 bis 2004 war er Leiter des Kriminalpsychologischen Dienstes im Bundesministerium für Inneres in Wien. Er ist gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger im Bereich Kriminalpsychologie und hat zahlreiche Spezialausbildungen in den Bereichen Bearbeitung von Tötungsdelikten, Sexualverbrechen, Bedrohungsanalysen, Workplace Violence, Einvernahmetechnik und Geiselnahmesituation in den USA und Kanada (FBI) absolviert. Seit 2005 ist er Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Forschung der österreichischen Sicherheitsakademie des Innenministeriums. Der gebürtige Tiroler ist Europas führender Kriminalpsychologe und wurde einer breiten Öffentlichkeit durch seine Profiling-Tätigkeit bei der Aufklärung der spektakulärsten Serienmorde der Gegenwart bekannt. Gemeinsam mit seinem Mentor, Freund und FBI-Kriminalpsychologen Robert Ressler interviewte Müller zudem in Hochsicherheitstrakten Serienmörder, um deren Erfahrungswelten und inneren Abgründe verstehen zu lernen. Dadurch entwickelte er ein entsprechendes Täterverhaltensmuster, welches hilft, zukünftige Verbrechen besser und schneller zu erfassen und aufzuklären.

Risikomanagement-Studie 2017

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Derivatebasierte Investmentstrategien liefern einen Mehrwert sowohl für die Renditeoptimierung als auch für die Risikominimierung im Asset Management institutioneller Investoren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Risikomanagement-Studie in Zusammenarbeit mit Professor Alexander Szimayer von der Universität Hamburg.

Risikomanagement-Studie 2017

Vodcasts

Highlights der RMK 2017

Highlights der RMK 2017

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Die 12. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment im November 2017 in Mainz bot institutionellen Investoren, die Möglichkeit, sich bei einem breiten Vortragsprogramm über Chancen und Risiken in einer Welt des politischen Umbruchs zu orientieren.
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12. Risikomanagement-Konferenz: Von der Theorie zur Praxis

12. Risikomanagement-Konferenz: Von der Theorie zur Praxis

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Welchen Mehrwert liefern Derivate? Vorstellung der neuen Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Union Investment. Außerdem: Asset Management in der Praxis – drei Impulsvorträge.
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Prof. Thomas Sargent: Risiko und Ungewissheiten

Prof. Thomas Sargent: Risiko und Ungewissheiten

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Prof. Thomas J. Sargent erläutert anhand der Altersvorsorge den Zusammenhang von Risiko und Ungewissheit und die Folgen für die Wahrscheinlichkeitsverteilung.
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Jens Wilhelm: Anlegen in Zeiten des Regimewechsels

Jens Wilhelm: Anlegen in Zeiten des Regimewechsels

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Vorstandsmitglied Jens Wilhelm erläuterte die Handlungsoptionen für Anleger in einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs und eines behutsamen geldpolitischen Regimewechsels.
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Prof. Claus Leggewie: Rezepte für die Demokratie

Prof. Claus Leggewie: Rezepte für die Demokratie

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Prof. Claus Leggewie erläutert auf der 12. Risikomanagement-Konferenz die Gründe für Populismus und was Demokratien dagegen tun können.
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Prof. Francis Fukuyama: Eine neue Weltordnung

Prof. Francis Fukuyama: Eine neue Weltordnung

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Prof. Francis Fukuyama warnt vor den Folgen von Donald Trumps Politik.
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Risikomanagement-Konferenz 2016

An den Märkten hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich das Niedrigzinsumfeld strukturell verfestigt hat. Im Juni wiesen 10-jährige Bundesanleihen erstmals eine negative Rendite auf. Die Renditen bleiben über alle Asset-Klassen hinweg niedrig und die Volatilität bleibt erhöht. Die Ausweitung des Kaufprogramms auf Unternehmensanleihen sowie die stetig wachsenden regulatorischen Anforderungen an Banken sorgen in vielen europäischen Anleihemärkten für eine stark rückläufige Liquidität. Um die benötigten Renditen zu erzielen, müssen Investoren die Risikoleiter emporsteigen.

Wie bleiben diese Risiken beherrschbar?

Auch die Lage der Weltwirtschaft bietet weiterhin Anlass zur Skepsis. Das nur mäßige Gesamtwachstum vollzieht sich regional unterschiedlich und ist mit Blick auf die bisher ungelösten geopolitischen Krisenherde nach wie vor mit Risiken behaftet. Insgesamt haben die komplexen wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeiten die Lage an den Märkten deutlich unübersichtlicher gemacht.

Was sind die aktuellen und zukünftigen Risikofaktoren?

Diese Fragen diskutierten institutionelle Investoren und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der
11. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment am 3. November 2016 in der Rheingoldhalle in Mainz.

Impressionen der Risikomanagement-Konferenz 2016

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Referenten

Dr. Frank Engels ist seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Privatfonds GmbH und leitet seit 2012 das Rentenfondsmanagement von Union Investment. Er ist eines von sechs stimmberechtigten Mitgliedern des „Union Investment Committee“ (UIC). Das UIC formuliert auf monatlicher Basis die Kapitalmarktstrategie von Union Investment und setzt damit die Leitplanken für die taktische Steuerung der Fonds durch die einzelnen Portfoliomanager. Zuvor zeichnete er bei Barclays Capital als Global Head für die Asset Allokations-Strategie und als Co-Head für den Bereich Research European Economics verantwortlich. Von 2008 bis 2010 war Dr. Engels als Head of Emerging Market Debt im Portfoliomanagement bei Union Investment tätig. Zuvor war er als Lead Economist und Investmentmanager bei Thames River Capital LLP in London und von 2002 bis 2004 bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt als Senior-Ökonom und Länderexperte für Deutschland, Frankreich, Holland und Griechenland tätig. Davor arbeitete er drei Jahre als Ökonom beim Internationalen Währungsfonds in Washington, wo er sich schwerpunktmäßig mit den Folgen der Russlandkrise für das Baltikum sowie Fragen zur Stabilität des nationalen Finanzsystems in England und Island befasste. Konjunktur- und Währungsprognosen für beide Länder lagen ebenfalls in seinem Verantwortungsbereich. Vier Jahre war Dr. Engels als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar tätig, bevor er 1998 als Ökonom und Lateinamerikaexperte zur Swiss Reinsurance Company (SwissRe) in Zürich wechselte. Dr. Engels studierte Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und promovierte in diesem Fach im Jahr 1998 an der WHU.

Prof. Dr. Martin Hellmich hat seit September 2012 die Karl-Friedrich-Hagenmüller-Professur für Financial Risk Management an der Frankfurt School of Finance & Management inne und ist gleichzeitig Geschäftsführer der SCDM Germany GmbH, eines IT-Providers für Risikomanagementanwendungen in Frankfurt am Main. Bis August 2012 war Prof. Dr. Martin Hellmich als Leiter Fixed Income für die MainFirst Bank in Frankfurt am Main tätig. Davor war er als Bereichsleiter bei der DekaBank für das Kreditportfolio auf dem Bankbuch zuständig und als Managing Director der ABS Group bei Cantor Fitzgerald Europe in London tätig. Davor war er Director bei Barclays Capital, wo sein Tätigkeitsschwerpunkt auf maßgeschneiderten strategischen Transaktionen für institutionelle Kunden in Europa lag. Davor wiederum war er als Leiter Strategic Asset Allocation im Bereich Kapitalmarktinvestitionen der LBBW und als Portfoliomanager für die Cominvest und die Allianz tätig. Prof. Dr. Martin Hellmich ist promovierter Mathematiker und bereits seit mehr als zwölf Jahren an der Frankfurt School als Dozent für quantitative Methoden, Risikomanagement und regulatorische Fragestellungen tätig. Prof. Dr. Hellmich hat in mehreren wissenschaftlichen Journals wie dem Journal of Quantitative Finance Fachartikel zu den Themenfeldern Kreditrisikomodellierung und Portfoliooptimierung veröffentlicht. Gegenwärtig ist er zusätzlich an der Projektleitung von CEPH (Common European Pricing Hub) beteiligt und dort zuständig für die mathematischen Methoden zur Bewertung von notenbankfähigen Wertpapieren im Eurosystem.

Dr. Lars Kleffmann ist seit November 2011 bei der DKM Darlehnskasse eG Münster tätig. Dort ist er als Bereichsleiter Treasury und stellvertretender Handelsvorstand für das gesamtbankbezogene Asset-Liability-Management der Kirchenbank mit circa 4,5 Milliarden Euro Bilanzsumme (davon circa 3 Milliarden Euro Eigenanlagen) verantwortlich. Der gelernte Bankkaufmann und gebürtige Ostwestfale hat zuvor zehn Jahre in der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung zeb in Münster gearbeitet und dort u. a. das Competence Team „Treasury & Capital Markets“ aufgebaut und geleitet. Im Rahmen seiner Ausbildung studierte er BWL in Paderborn, VWL in Nottingham und promovierte zum Thema Zinsrisikoüberwachung bei Prof. Dr. Schierenbeck an der Universität in Basel.

Dr. Michael Meister ist promovierter Mathematiker und seit 1994 Mitglied des Bundestages. Er war von 2002 bis 2004 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Finanzen und danach bis Ende 2013 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zuständig u. a. für Finanzen und Haushalt. Seit Dezember 2013 ist Dr. Meister Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen.

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin ist Leiter des Münchner Kompetenzzentrums Ethik, LMU München, und Kulturstaatsminister a. D. (2001–2002). Nach dem Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft wurde er in Philosophie bei Wolfgang Stegmüller promoviert, wurde wissenschaftlicher Assistent in München und habilitierte sich dort 1989. Nach einer Gastprofessur in den USA übernahm er einen Lehrstuhl für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Tübingen, dann für Philosophie an der Universität Göttingen. Anschließend folgte er einem Ruf an das Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München, dessen Direktor er von 2004 bis 2007 war. 2009 wechselte er an die philosophische Fakultät auf einen Lehrstuhl für Philosophie. Er ist Mitinitiator und Sprecher des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Philosophie, Wirtschaft, Politik an der Universität München. Seit 2011 leitet er das interdisziplinäre Münchner Kompetenzzentrum für Ethik. Für fünf Jahre (1998–2002) wechselte Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin in die Kulturpolitik, zunächst als Kulturreferent der Landeshauptstadt München und dann als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröders. Prof. Dr. Nida-Rümelin kooperiert mit dem Deutschen Verband für Finanzanalysten und Assetmanager (DVFA) für eine ethisch sensible Ausbildung von Finanzmanagern.

Prof. Stephen A. Ross ist Professor für Finanz- und Wirtschaftswissenschaft an der Sloan School of Management des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er lehrte an weiteren renommierten Universitäten, wie der Yale University und der University of Pennsylvania (Wharton School). Das Forschungsgebiet von Prof. Stephen A. Ross ist breit angelegt und umfasst die Ökonomie der Unsicherheit, die Unternehmensfinanzierung, die Entscheidungstheorie und die Finanzökonometrie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, die Prinzipal-Agenten-Theorie und die sogenannte Recovery Theory. Er ist außerdem Miterfinder des heute vorherrschenden Konzepts einer risikoneutralen Bewertung von Finanzprodukten und des Binomialmodells der Optionspreistheorie. Seine Werke sind von zentraler Bedeutung für die theoretische Entwicklung von Zinsstrukturmodellen.

Carola Schroeder ist seit Januar 2014 Bereichsleiterin Kapitalanlagen bei der VPV Versicherung in Stuttgart. Die Diplom-Mathematikerin und Aktuarin kommt von KPMG, wo sie als Director für Kapitalanlagen und Solvency II im Risk-Insurance-Team verantwortlich war. Zuvor war sie für die Gothaer Asset Management als Abteilungsleiterin Asset Allocation / ALM, bei GenRe Capital und bei GE Frankona Re tätig. Die VPV wurde 1827 als Sterbekasse gegründet. Über mehrere Fusionen entstand die heutige Vereinigte Postversicherung VVaG (VPV) mit Hauptsitzen in Stuttgart und Köln, die unterhalb der Holding über Lebensversicherungs-AG und die VPV Allgemeine das aktive Geschäft betreibt. Mit rund 1.200 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von circa 8 Milliarden Euro gehört die VPV heute zu den mittelgroßen Versicherern.

Anders Svennesen ist CIO und Mitglied des Executive Boards bei Danica Pension. Im Dezember 2014 kam er zu Danica und übernahm die Verantwortung für die Umsetzung der neuen Investment Strategie. Zuvor war Anders Svennesen 14 Jahre lang für ATP tätig, dort fokussierten sich seine Aufgaben unter anderem auf den Portfolio Bestand und die Risikobestimmung in verschiedenen Anlageklassen. Zum Schluss hielt er bei ATP die Position des Co-CIO Investments inne. Seine berufliche Laufbahn startete Anders Svennesen als Volkswirt bei der Dänischen Zentralbank. Seinen Master of Science in Mathematics and Economics erlangte er an der University of Copenhagen.

Jens Wilhelm ist seit 2008 Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG. Als Chief Investment Officer verantwortet er das Portfoliomanagement und das Immobilienfondsgeschäft. Wilhelm kam 2002 als Leiter des Aktienfondsmanagements zu Union Investment und übernahm als Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH die Verantwortung für das gesamte Portfoliomanagement. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Wilhelm Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln sowie in Paris und New York. Seine Karriere begann er 1994 im Fondsmanagement des Deutschen Investment Trusts, wo er 1997 die Leitung des europäischen Aktienteams übernahm. Im Jahr 2000 wurde er zum Direktor und Leiter des Aktienfondsmanagements sowie zum Co-Chief Investment Officer Equities ernannt. 2001 erfolgte die Berufung zum Geschäftsführer der Dresdner Asset Management.

Risikomanagement-Studie 2016

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Spekulative Übertreibungen waren in der Vergangenheit oft der Vorbote jäher Kurseinbrüche und daran anschließender Krisen. Doch was sind die Ursachen dafür? Die neue Risikomanagement-Studie von Union Investment zeigt, wie ein Modellrahmen aussehen kann, in dem sich systemische Risiken in komplexen evolutionären und adaptiven Netzwerken systematisch analysieren lassen.

Risikomanagement-Studie 2016

Vodcasts

11. Risikomanagement-Konferenz

11. Risikomanagement-Konferenz
Die 11. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment hat institutionellen Anlegern Chancen aufgezeigt und schlug die Brücke zwischen Ökonomie und Philosophie

Erwartungen und Realität

Erwartungen und Realität
Stephen A. Ross referiert über die Risiken, wenn Erwartungen und Realität nicht übereinstimmen.

Flexibilität schlägt Volatilität

Flexibilität schlägt Volatilität
Vorstandsmitglied Jens Wilhelm analysiert, wie Investoren trotz niedriger Zinsen auskömmliche Rendite bei vertretbarem Risiko erzielen können.

Die Ethik des Risikos

Die Ethik des Risikos
Julian Nida-Rümelin erläutert auf der 11. Risikomanagementkonferenz, welche Konsequenzen die Risikoethik auf die Finanzwelt hat.
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Risikomanagement-Konferenz 2015

Kaum ein Thema beeinflusste die institutionelle Kapitalanlage dieses Jahr so sehr wie die Eurokrise und mit ihr das Zinsertragsdilemma. Wie sieht Europas Zukunft aus? Kann sich das Griechenlanddrama wiederholen? Welche Rolle spielen die europäischen Institutionen in den nächsten Jahren?

Antworten auf diese Fragen erhielten rund 260 institutionelle Investoren auf der 10. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment am 11. November 2015 in der Rheingoldhalle in Mainz.

Impressionen der Risikomanagement-Konferenz 2015

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  • Risikomanagementkonferenz

Referenten

José Manuel Barroso war von 2002 bis 2004 portugiesischer Ministerpräsident. Im Anschluss daran war er für zehn Jahre Präsident der Europäischen Kommission. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Unterzeichnung des Lissabon-Vertrages sowie die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis, die Barroso zusammen mit Ratspräsident Van Rompuy stellvertretend für die EU entgegennahm. Er hat zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der Politikwissenschaften und der internationalen Beziehungen sowie über die Europäische Union verfasst.

Prof. Dr. Tomáš Sedláček ist ein internationaler Star-Ökonom und gilt als einer der begabtesten Ökonomen seiner Generation. Mit seinem Buch „Die Ökonomie von Gut und Böse“, das in 17 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet wird, erlangte er weltweite Bekanntheit. Sedláček war Berater von Präsident Vaclav Havel und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates der Tschechischen Republik. Er lehrt an  der Karls-Universität in Prag, ist Chefvolkswirt der Tschechoslowakischen Handelsbank, der größten Bank Tschechiens, und ist Mitglied des “Program Council for New Economic Thinking” des Weltwirtschaftsgipfels in Davos.

Prof. Dr. Martin Hellmich hat seit September 2012 die Karl Friedrich Hagenmüller Professur für Financial Risk Management an der Frankfurt School of Finance & Management inne und ist gleichzeitig Geschäftsführer der SCDM Germany GmbH, einem IT-Provider für Risikomanagementanwendungen in Frankfurt am Main. Hellmich hat in mehreren wissenschaftlichen Journals wie dem Journal of Quantitative Finance Fachartikel zu den Themenfeldern Kreditrisikomodellierung und Portfoliooptimierung veröffentlicht. Gegenwärtig ist er zusätzlich in der Projektleitung von CEPH (Common European Pricing Hub) und dort zuständig für die mathematischen Methoden zur Bewertung von notenbankfähigen Wertpapieren im Eurosystem.

Thomas Bossert, Mitglied der Geschäftsführung Union Investment, sprach über die Lehren der letzten 20 Jahre für das IMMUNO-Konzept.

Welche Chancen sich institutionellen Investoren an den Märkten derzeit bieten und welche Anlagekonzepte im aktuellen Umfeld zielführend sind, hat Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands von Union Investment, aufgezeigt. Und in drei Praxisberichten stellten Michael Hepers, Bereichsleiter Treasury und Portfoliomanagement der Bank für Kirche und Caritas, Jens Hennes, Geschäftsführer des Versorgungswerks der Apothekerkammer Nordrhein, und Dr. Ralf Benna, Abteilungsleiter Sicherungseinrichtung des BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., ihre Ansätze in der Asset Allocation vor.

Risikomanagement-Studie 2015

In einer von den Finanz- und Staatenkrisen der letzten Jahre geprägten Finanzwelt und dem daraus folgenden Niedrigzinsumfeld nimmt die Regulierung eine immer wichtigere Rolle in den Investmententscheidungen von großen Investorengruppen ein. Vor diesem Hintergrund entsteht auf dem Kapitalmarkt eine Divergenz in der Risikobewertung aus marktorientierter und regulatorischer Sicht, was auch die Preisbildung verschiedener Asset-Klassen verändert. Die daraus entstehenden Chancen und Risiken werden in den nächsten Jahren den Markt beeinflussen.

Unter Berücksichtigung der neuartigen Regulierung und des Niedrigzinsumfeldes untersucht Professor Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance and Management in der Risikomanagementstudie 2015 die Auswirkungen auf die aktuellen Portfolios von wichtigen Investorengruppen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Risikomanagement-Studie 2015

Vodcasts

Psychologie der Weltwirtschaft

Psychologie der Weltwirtschaft

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Der renommierte tschechische Ökonom und Autor Prof. Tomáš Sedláček versetzte sich in seinem außergewöhnlichen Vortrag auf der 10. Risikomanagement-Konferenz in die Rolle eines Psychoanalytikers, um die Schwächen des Finanzsystems zu analysieren.
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10. Risikomanagement-Konferenz - Die Highlights

10. Risikomanagement-Konferenz - Die Highlights

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Die 10. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment übte wieder den Brückenschlag von Forschung und Praxis im institutionellen Asset Management.
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Die Zukunft Europas

Die Zukunft Europas

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José Manuel Barroso sprach auf der 10. Risikomanagement-Konferenz mit einer klaren Botschaft: Die Eurozone hat sich als widerstandsfähiger erwiesen als von vielen Ökonomen erwartet. Nun könne Europa eine große Chance ergreifen.
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Kapitalanlage im Umbruch

Kapitalanlage im Umbruch

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Niedrigzins, Regulierung, Konjunktur und Geldpolitik sind für Vorstandsmitglied Jens Wilhelm die bestimmenden Faktoren für die Kapitalanlage. Auf der 10. Risikomanagement-Konferenz zeigte er, wie Anleger Ertragsmöglichkeiten erfolgreich nutzen können.
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Risikomanagement-Konferenz 2014

Die Beunruhigung institutioneller Investoren angesichts einer Vielzahl von Krisen weltweit steigt: Ukraine, Nahost und Argentinien seien nur stellvertretend genannt. Risikomanagement musste immer schon auch politische Risiken einbeziehen. Hierüber referierten Experten aus Praxis und Wissenschaft am 5. November 2014 vor rund 250 institutionellen Investoren auf der Risikomanagement-Konferenz von Union Investment in der Rheingoldhalle in Mainz.

Impressionen der Risikomanagement-Konferenz 2014

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  • Risikomanagementkonferenz

Referenten

Prof. Daron Acemoglu ist Professor für angewandte Ökonomik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und gehört derzeit zu den zehn meistzitierten Wirtschaftswissenschaftlern weltweit. Acemoglu untersuchte die Bedeutung von Institutionen und deren Einfluss auf den Wohlstand der Nationen. Dies erlaubt Prognosen zu aktuellen geopolitischen Krisenherden und wirtschaftlichen Entwicklungen: Wie nachhaltig ist das chinesische Wachstum? Wie ist die wirtschaftliche Zukunft Russlands zu beurteilen?

Prof. Emanuel Derman, von Hause aus Physiker und ehemals Leiter "Quantitative Strategy" bei Goldman Sachs, ist heute Professor für Financial Engineering an der Columbia University in New York. Derman warnt vor einem unkritischen Umgang mit finanzmathematischen Modellen und führte auf der Konferenz aus, welche Lehren Investoren daraus ziehen sollten.

Welche neuen Renditequellen können institutionelle Investoren derzeit möglichst unkorreliert zu den klassischen Asset-Klassen erschließen? Prof. Dr. Arnd Wiedemann (Universität Siegen) untersuchte in der aktuellen Risikomanagementstudie von Union Investment die Möglichkeiten des Einsatzes alternativer Risikoprämien in der Kapitalanlage.

Dr. Thorsten Neumann, Managing Director Quant & Risk Management Union Investment, stellte Trendfolgestrategien als Alternative für die Kapitalanlage für institutionelle Investoren vor.
 

Welche Chancen sich institutionellen Investoren an den Märkten derzeit bieten und welche Anlagekonzepte im aktuellen Umfeld zielführend sind, hat Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands von Union Investment, aufgezeigt.

Und in drei Praxisberichten stellten Dr. Stefan Beiner, Leiter Asset Management & Stv. Direktor der Pensionskasse des Bundes PUBLICA, Dr. Wolfram Gerdes, Vorstand für Kapitalanlagen und Finanzen der Kirchlichen Versorgungskassen KZVK und VKPB, und Stefan Scholz, Leiter Finanzen & Treasury der Continental AG, ihre Ansätze in der Asset Allocation vor.

Risikomanagement-Studie 2014

Bereits seit 2005 führen wir eine jährliche Risikomanagement-Studie durch.

Risikomanagement Studie 2014: Zinssenkungen durch die EZB, die Ankündigung von Negativzinsen, das Anleiheaufkaufprogramm und Korrekturen am Aktienmarkt erhöhen den Druck auf Investoren, Renditequellen in alternativen Instrumenten außerhalb klassischer Asset-Klassen zu suchen. Vor diesem Hintergrund sind alternative Risikoprämien, die über eine hohe Liquidität verfügen, besonders interessant. Prof. Dr. Arnd Wiedemann und Timo Six von der Universität Siegen haben in der diesjährigen Risikomanagementstudie untersucht, wie sich alternative Risikoprämien ökonomisch erklären lassen und ob sie ein sinnvoller Diversifikationsbaustein für die Portfolios institutioneller Anleger sein können.
 

Edition Risikomanagement 1.14

Vodcasts

Intuition vs. Big Data

Intuition vs. Big Data
Prof. Emanuel Derman, einer der renommiertesten Kritiker der Modellgläubigkeit, mahnt auf der 9. Risikomanagementkonferenz, mehr auf die Intuition zu achten.

Wege aus dem Zinstal

Wege aus dem Zinstal
Union Investment Vorstandsmitglied Jens Wilhelm erläutert auf der 9. Risikomanagementkonferenz, worauf sich Kapitalanleger 2015 einstellen sollten.

9. Risikomanagement-Konferenz

9. Risikomanagement-Konferenz
Die 9. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment hat institutionellen Anlegern im Hinblick auf Niedrigzins neue Renditequellen aufgezeigt.

Die Wurzeln von Wohlstand und Armut

Die Wurzeln von Wohlstand und Armut
Prof. Daron Acemoğlu analysiert auf der 9. Risikomanagementkonferenz die Ursprünge von Wohlstand und Armut – und damit die Ursachen für Krisen unserer Zeit.
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Risikomanagement-Konferenz 2013

Auch fünf Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise bleibt die Situation an den Märkten herausfordernd. Auf der Risikomanagement-Konferenz von Union Investment standen zwei Fragen im Mittelpunkt: Wie können Investoren mit möglichst niedrigem Risiko unter den gewachsenen Regulierungsanforderungen noch auskömmliche Renditen erzielen? Welche Strategien können dabei helfen? Hierüber referierten Experten aus Praxis und Wissenschaft am 7. November 2013 vor rund 200 institutionellen Investoren in der Rheingoldhalle in Mainz.

Die niedrigen Zinsen zwingen institutionelle Investoren einerseits, mehr ins Risiko zu gehen, während ihnen andererseits die Regulierung und geschrumpfte Risikobudgets Grenzen setzen.

Eine Möglichkeit, diese Risiken frühzeitig in die Portfoliokonstruktion einzubeziehen, sind szenariobasierte Techniken. Was Szenario-Analysen in der Asset Allocation leisten können, erläuterte Prof. Arnd Wiedemann vom Lehrstuhl für Finanz- und Bankenmanagement der Universität Siegen. Wichtig ist dabei vor allem die individuelle Einschätzung der Zielrendite und der Risikotragfähigkeit des jeweiligen Investors. Über seine Erfahrungen in der praktischen Umsetzung von Szenario-Analysen berichtete Dr. Thorsten Neumann, Managing Director Quant & Risk Management bei Union Investment.

Eine Möglichkeit, notwendige Risikoprämien zu erzielen, ist für viele Investoren eine stärkere Diversifizierung. Welche Assetklassen dabei in Zukunft interessant sein werden, erläuterte Union Investment-Vorstandsmitglied Jens Wilhelm.

In drei Impulsvorträgen stellten Eberhard Vetter, Leiter Finanzanlagen der RAG-Stiftung, Dr. Stefan Heinemann, Abteilungsleiter Risk Management bei Talanx Asset Management, und Nigel Cresswell, Head of Investment Consulting bei Towers Watson, ihre Ansätze in der Asset Allocation vor.

Den Höhepunkt der 8. Risikomanagement-Konferenz stellte für viele Teilnehmer zum Abschluss die Vorträge von ifo Präsident Hans-Werner Sinn und US-Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz dar. Beide analysierten die europäische Schuldenkrise und stellten Thesen auf, wie diese zu überwinden sei. Joseph Stiglitz plädierte in seinem Vortrag für eine EU-weite einheitliche Steuerpolitik. Auch Eurobonds hielt er für ein adäquates Mittel, um die Krise in der Peripherie zu überwinden. Stiglitz stellte die Notwendigkeit einer echten Bankenunion heraus.

Und obwohl sich die beiden Ökonomen in vielen Aspekten einig waren – in Sachen Eurobonds und Bankenunion blieben sie auf der Risikomanagement-Konferenz in der Mainzer Rheingoldhalle doch unterschiedlicher Meinung.

Highlights der Risikomanagement-Konferenz 2013

8. Risikomanagement-Konferenz

8. Risikomanagement-Konferenz
Die 8. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment hat Großinvestoren im Hinblick auf Niedrigzins und Regulierung Orientierung geboten.

Risikomanagement-Studie 2013

Risikomanagement Studie 2013: Risikomodelle bieten Orientierungshilfen bei Anlageentscheidungen, stoßen aber oftmals an Grenzen, wenn Extremsituationen eintreten. Schwarze Schwäne sind verbreiteter, als Modelle sie prognostizieren. Entscheidungstheorie und Szenariotechnik können hier wertvolle Unterstützung bieten. Die diesjährige Risikomanagement-Studie von Union Investment wurde von Prof. Arnd Wiedemann und Timo Six von der Universität Siegen erstellt. Sie zeigt, wie Szenariotechnik in der Asset Allocation eingesetzt wird und wie bei der Optimierung die individuelle Risikoeinstellung des Investors berücksichtigt werden kann. Dabei können auch extreme Fat-Tail-Ereignisse in die Analyse einbezogen werden.

Edition Risikomanagement 1.13
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Risikomanagement-Konferenz 2012

Am 14. November 2012 fand in Mainz die 7. Risikomanagement-Konferenz statt. Entwicklungen im Risikomanagement vor dem Hintergrund des durch Krisen und verstärkte Unsicherheit belasteten Investmentumfelds standen dabei im Fokus der Beiträge und Diskussionen.

Ein transatlantischer Dialog über die Finanzkrise bildete einen der Höhepunkte der Risikomanagement-Konferenz: Mit Professor Nouriel Roubini und Jörg Asmussen diskutierten zwei renommierte Experten ihre gegensätzlichen Positionen. Roubini ist Professor an der Stern School of Business und Gründer und Vorsitzender von Roubini Global Economics LLC. Asmussen ist seit Anfang des Jahres Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und verantwortlich für die internationalen und europäischen Beziehungen der EZB.

Wie können institutionelle Investoren durch die aktuell schwierigen Märkte navigieren und können Risikomodelle hierfür eine sinnvolle Unterstützung bieten? Professor Daniel Rösch und Professor Philipp Sibbertsen (beide Leibniz Universität Hannover) untersuchten in der aktuellen Risikomanagement-Studie von Union Investment den Praxisnutzen von Risikomodellen und bewerteten diese auch vor dem Hintergrund der jüngsten Verwerfungen an den Kapitalmärkten.

Welche Chancen sich institutionellen Investoren an den Märkten im Niedrigzinsumfeld und bei zunehmenden regulatorischen Auflagen bieten, hat Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands von Union Investment, analysiert. In der Podiumsdiskussion diskutierten namhafte institutionelle Anleger über die Relevanz von Nachhaltigkeitskriterien für ihre Anlagestrategie im Kontext von Risikomanagement.

Highlights der Risikomanagement-Konferenz 2012

7. Risikomanagement-Konferenz

7. Risikomanagement-Konferenz
Die 7. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment hat Großinvestoren vor dem Hintergrund der Eurokrise und des Niedrigzinsumfelds Orientierung geboten.

Risikomanagement-Studie 2012

Die Risikomanagementstudie von Union Investment untersucht den Nutzen und die Grenzen von Risikomodellen. Wichtig ist das Wissen um die Wirkungsweise der angewandten Modelle, um ihre blinden Flecken und grundsätzlichen Annahmen und Parameter.

Edition Risikomanagement 1.12

TED-Ergebnisse der Konferenz

Auf der 7. Risikomanagement-Konferenz wurden die institutionellen Investoren zum Thema Finanzmärkte und Kapitalanlage befragt

Ergebnis der TED-Befragung
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Risikomanagement-Konferenz 2011

Wesentliche Parameter der Kapitalanlage, die lange als gegeben vorausgesetzt werden konnten, haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Länderrisiken im Euroraum etwa spielten für institutionelle Investoren bislang kaum eine Rolle. Die alternde Bevölkerung in China und Europa stellt die Wirtschaftssysteme vor große Herausforderungen und wird auch Auswirkungen auf die Kapitalmärkte haben. Solche und andere globale Makrorisiken wurden lange Zeit bei der Kapitalanlage unterschätzt und fanden kaum Berücksichtigung in Risikomodellen. Eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit ihnen ist daher erforderlich.

Mit Professor Paul Krugman und Professor Otmar Issing sprachen zwei der renommiertesten Ökonomen am 10. November auf der Risikomanagement-Konferenz von Union Investment in Mainz. Krugman erhielt 2008 den Nobelpreis für Wirtschaft. Issing hatte als Direktoriumsmitglied und Chefvolkswirt der EZB den Euro mit auf den Weg gebracht.

Professor Lutz Johanning hat in der aktuellen Risikomanagement-Studie von Union Investment institutionelle Investoren befragt, welche Makrorisiken für sie bedeutend sind. Die Ergebnisse hat er auf der Konferenz vorgestellt.

Welche Chancen institutionelle Investoren an den Märkten im neuen Gleichgewicht finden können, hat Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, aufgezeigt. In der Podiumsdiskussion diskutierten namhafte institutionelle Anleger, wie sie sich auf die aktuellen Anforderungen der Kapitalmärkte und Regulierungen eingestellt haben.

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