Risikomanagement-Konferenz

Was sind die aktuellen und zukünftigen Risikofaktoren?

Dies diskutierten institutionelle Investoren und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der
12. Risikomanagement-Konferenz von Union Investment am 7. November 2017 in der Rheingoldhalle in Mainz.

Impressionen der Risikomanagement-Konferenz 2017

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Referenten

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Prof. Francis Fukuyama ist einer der weltweit bedeutendsten Politikwissenschaftler und Denker. Geboren in Chicago (Jahrgang 1952) studierte er Altertumswissenschaft an der University of New York und Politikwissenschaft an der Harvard University. Im Anschluss arbeitete er für die US-amerikanische Denkfabrik RAND Corporation sowie für die US-amerikanische Regierung. Von 1996 bis 2000 war er als Professor an der George-Mason-Universität in Washington D.C. tätig, im Anschluss daran als Professor für internationale politische Ökonomie an der Johns-Hopkins-Universität in der US-Hauptstadt. Seit 2010 ist er Senior Fellow an der Stanford University. Weltweite Bekanntheit erlangte er 1992 mit seinem Buch „Das Ende der Geschichte“. Fukuyama hat zu den wichtigsten Themen der neueren Weltpolitik Stellung genommen und sich als liberaler Denker etabliert.

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Prof. Dr. Claus Leggewie ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Zum Wintersemester 2015/16 wurde er zudem vom Präsidenten der Justus-Liebig-Universität als erster Amtsinhaber auf die jüngst etablierte Ludwig Börne-Professur der JLU berufen. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris promovierte und habilitierte er an der Universität Göttingen. Er lehrte als Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie an der Universität Paris-Nanterre und der New York University. Darüber hinaus war er Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien, am Remarque Institute der New York University und am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2001 gründete er das Zentrum für Medien und Interaktivität an der Universität Gießen. Von 2008 bis 2016 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Leggewie arbeitet in inter- und transdisziplinären Zusammenhängen zu Themen der Klima- und Interkultur. Er ist Mitherausgeber der Reihen „Climate & Cultures“ (Leiden), „Interaktiva“ (Frankfurt/New York) und der „Routledge Global Cooperation Series“ (London) sowie der Zeitschriften „Transit“ (Wien) und „Blätter für deutsche und internationale Politik“ (Berlin). Leggewie ist Ehrendoktor der Theologie an der Universität Rostock, wurde mit dem Volkmar and Margret Sander Prize der New York University ausgezeichnet und ist und Träger des Universitätspreises der Universität Duisburg-Essen. 2015 veröffentlichte er seine Erinnerungen „Politische Zeiten. Beobachtungen von der Seitenlinie.“ Jüngst erschien „Europa zuerst. Eine Unabhängigkeitserklärung.“

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Prof. Thomas J. Sargent ist Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften. Der renommierte Ökonom wurde gemeinsam mit Christopher Sims für seine Forschungen auf dem Gebiet der Makroökonomie ausgezeichnet. Thomas Sargent (Jahrgang 1943) studierte an der University of California in Berkeley und promovierte an der Harvard University. Nach seiner Zeit in der US Army als First Lieutenant und Captain folgten Lehrtätigkeiten an der University of Pennsylvania, der University of Minnesota sowie der Stanford University. Seit 2002 ist Thomas Sargent Berkeley Professor of Economics and Business an der New York University. Thomas Sargent ist Mitbegründer der Neuen Klassischen Makroökonomie und liefert als solcher bedeutende Beiträge zur Theorie der rationalen Erwartungen. Für seine Arbeit hat er neben dem Nobelpreis zahlreiche weitere Preise erhalten, darunter beispielsweise den Nemmers-Preis für Wirtschaftswissenschaften sowie den NAS Award for Scientific Reviewing.

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Prof. Dr. Alexander Szimayer ist seit 2011 Inhaber der Professur für Finanzwirtschaft, insbesondere Derivate an der Universität Hamburg. Er promovierte 2002 an der Universität Bonn in Angewandter Mathematik und war von 1999 bis 2002 als Mitarbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Financial Engineering am Center of Advanced European Studies and Research in Bonn tätig. Von 2002 bis 2007 lehrte er an Business Schools in Australien, an der University of Western Australia in Perth sowie an der Australian National University in Canberra. Von 2007 bis 2008 unterstützte er als Berater die Abteilung Finanzmathematik des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern. Von 2008 bis 2011 war er Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Bonn. Seine Forschungsinteressen liegen vorwiegend im Bereich der Bewertung von derivativen Finanzprodukten. Ein weiterer Bereich ist die Modellierung und empirische Untersuchung von Abhängigkeiten in Finanzmärkten mit Bezug zum Risikomanagement. Seine Forschungsergebnisse wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. den Best Published Paper Award in der Zeitschrift Accounting and Finance, den Best Paper Award des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) und den Outstanding Paper Award der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF).

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Alexander Mayer ist seit August 2009 Mitglied der Geschäftsführung der W&W Asset Management GmbH und seit 2015 deren Sprecher. Nach einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fachhochschule Offenburg begann Alexander Mayer seine berufliche Laufbahn bei der W&W-Gruppe 2002 als Referent im Konzerncontrolling der Wüstenrot & Württembergische AG. Weitere Stationen waren die Finanzsteuerung der Württembergischen Versicherungsgruppe, die er seit 2009 leitete. Zusätzlich ist Mayer Generalbevollmächtigter für Kapitalanlagen bei der Württembergische Lebensversicherung AG und Württembergische Versicherung AG und Generalbevollmächtigter der Wüstenrot & Württembergische AG.

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Dr. Gerhard Ebinger ist als Vice President Asset Management bei der BASF SE in Ludwigshafen verantwortlich für die Kapitalanlage von rund 15,5 Mrd. Euro in Deutschland sowie sieben Mrd. Euro Defined-Benefit-Pensionsvermögen in ausländischen Gesellschaften. Seit 2011 ist er zudem als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ludwigshafen tätig. Vor seinem Eintritt bei BASF arbeitete er von 2000 bis 2010 bei der BMW Group unter anderem in der strategischen Konzernplanung, der Finanzplanung und im Bereich Asset Management bzw. Pensionsfonds. Im Rahmen seiner Promotion zur betrieblichen Altersversorgung war er 1997 als Senior Fellow an der Wharton School, Philadelphia, USA, mit einem Stipendium des DAAD.

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Günther Herndlhofer ist seit 2011 Leiter der Veranlagung und Prokurist der VBV – Vorsorgekasse AG, Wien. Die VBV – Vorsorgekasse AG weist ein Veranlagungsvolumen von knapp 2,8 Mrd. Euro auf. Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2002 erfolgt die Veranlagung auf Basis eines nachhaltigen Investmentansatzes, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. Günther Herndlhofer besitzt einen Abschluss als MBA (Finanzmanagement) und einen MSc (Executive Management) und hat über 15 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie.

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Jens Wilhelm ist seit 2008 Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG. Als Chief Investment Officer verantwortet er das Portfoliomanagement und das Immobilienfondsgeschäft. Wilhelm kam 2002 als Leiter des Aktienfondsmanagements zu Union Investment und übernahm als Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH die Verantwortung für das gesamte Portfoliomanagement. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Wilhelm Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln sowie in Paris und New York. Seine Karriere begann er 1994 im Fondsmanagement des Deutschen Investment Trusts, wo er 1997 die Leitung des europäischen Aktienteams übernahm. Im Jahr 2000 wurde er zum Direktor und Leiter des Aktienfondsmanagements sowie zum Co-Chief Investment Officer Equities ernannt. 2001 erfolgte die Berufung zum Geschäftsführer der Dresdner Asset Management.

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Dr. Thomas Müller absolvierte das Studium der Psychologie und promovierte zum Dr. rer. nat. in Kriminalpsychologie und Forensischer Psychiatrie. Von 1993 bis 2004 war er Leiter des Kriminalpsychologischen Dienstes im Bundesministerium für Inneres in Wien. Er ist gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger im Bereich Kriminalpsychologie und hat zahlreiche Spezialausbildungen in den Bereichen Bearbeitung von Tötungsdelikten, Sexualverbrechen, Bedrohungsanalysen, Workplace Violence, Einvernahmetechnik und Geiselnahmesituation in den USA und Kanada (FBI) absolviert. Seit 2005 ist er Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Forschung der österreichischen Sicherheitsakademie des Innenministeriums. Der gebürtige Tiroler ist Europas führender Kriminalpsychologe und wurde einer breiten Öffentlichkeit durch seine Profiling-Tätigkeit bei der Aufklärung der spektakulärsten Serienmorde der Gegenwart bekannt. Gemeinsam mit seinem Mentor, Freund und FBI-Kriminalpsychologen Robert Ressler interviewte Müller zudem in Hochsicherheitstrakten Serienmörder, um deren Erfahrungswelten und inneren Abgründe verstehen zu lernen. Dadurch entwickelte er ein entsprechendes Täterverhaltensmuster, welches hilft, zukünftige Verbrechen besser und schneller zu erfassen und aufzuklären.

Risikomanagement-Studie 2017

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Spekulative Übertreibungen waren in der Vergangenheit oft der Vorbote jäher Kurseinbrüche und daran anschließender Krisen. Doch was sind die Ursachen dafür? Die neue Risikomanagement-Studie von Union Investment zeigt, wie ein Modellrahmen aussehen kann, in dem sich systemische Risiken in komplexen evolutionären und adaptiven Netzwerken systematisch analysieren lassen.

Risikomanagement-Studie 2017

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