Klare Investmentphilosophie

Lange bevor nachhaltige Kapitalanlagen allgemein nachgefragt wurden, haben wir Nachhaltigkeitskriterien angewandt. Zunächst in der Betreuung von Mandaten kirchlicher und karitativer Kunden. Heute sind wir als Anbieter nachhaltiger Investmentfonds mit einem betreuten Vermögen von mehr als 34 Milliarden Euro Marktführer in Deutschland.

Systematisch und mehrstufig – unser Investmentprozess

Möglichkeiten nachhaltigen Investierens werden in allen wichtigen Asset-Klassen in einem mehrstufigen Prozess ermittelt. Zunächst erfolgt die Bestimmung des Investmentuniversums gemäß den Nachhaltigkeitskriterien, die flexibel nach Anlegerbedürfnissen eingestellt werden können. Wir arbeiten dabei mit mehreren ausgesuchten Anbietern von Nachhaltigkeitsdaten zusammen. Im Anschluss daran erfolgt die Kombination unseres Nachhaltigkeitsresearch und des klassischen Investmentprozesses.

Unsere Bausteine für nachhaltiges Investment

Unser Portfoliomanagement deckt alle wesentlichen Nachhaltigkeitsstrategien in den wichtigen Asset-Klassen ab. Dabei übernimmt das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit die Koordinationsrolle, um unsere hohen Qualitätsanforderungen an den Bereich Nachhaltigkeit umzusetzen und die Aktualität der Investmentansätze in den Portfolios sicherzustellen.

Ausschlusskriterien: Mindeststandards sichern, Kontroversen vermeiden

Bei diesem Ansatz werden einzelne oder mehrere Kriterien definiert, die das Investment in bestimmte Unternehmen, Branchen oder Länder ausschließt. Die einzelnen Kriterien können innerhalb der SIRIS-Plattform individuell bestimmt werden wie z. B. der Ausschluss von Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes mit Glücksspiel generieren. Die Ausschlusskriterien werden zusätzlich in einem zweistufigen Research-Prozess überprüft.

ESG-Bewertung als Grundlage für den Best-in-Class-Ansatz

Bei diesem SRI-Baustein werden diejenigen Unternehmen ausgewählt, die im Branchenvergleich in ökologischer, sozialer und Corporate-Governance-Hinsicht die höchsten Standards setzen. Der Auswahl der Unternehmen geht eine systematische Analyse von unterschiedlichen ESG-Faktoren voran. Dabei wird für jedes Unternehmen eine ESG-Bewertung generiert, die als Grundlage für den Best-in-Class-Ansatz dient und bei der die branchenschlechtesten Unternehmen vermieden und die branchenbesten bevorzugt werden.

Nachhaltige Themen

Bei diesem Ansatz liegt der Fokus auf Unternehmen, deren Kerngeschäft in nachhaltigen Geschäftsfeldern liegt, mindestens 40 Prozent vom Umsatz, die zur Lösung von Umwelt-und sozialen Problemen beitragen.

CO2-Intensität

Hier berechnen wir die CO2-Intensität des Portfolios, den CO2 -Fußabdruck. Dabei werden die CO2-Emissionen der Unternehmen (Scope 1 & 2) pro Million USD Unternehmensumsatz berücksichtigt. Scope 1 umfasst alle direkten Treibhausgasemissionen des Unternehmens Scope 2 umfasst alle indirekten Emissionen, die durch die Bereitstellung von außerhalb des Unternehmens produzierter Energie entstehen.