Studie zu ESG-Anreizen in den Vergütungen von DAX 40-Vorständen

Studie zu ESG-Anreizen in den Vergütungen von DAX 40-Vorständen

Wie wird Nachhaltigkeit in deutschen Top-Management-Etagen gesteuert? Setzen die Vergütungssysteme für Vorstände der Unternehmen im DAX 40 die passenden Anreize? Diese Frage hat Union Investment in Zusammenarbeit mit dem Sustainable Governance Lab der Universität Gießen analysiert.

In unserer Studie beschäftigen wir uns konkret mit folgenden Fragen:

  • Wie lassen sich Vergütungssysteme von DAX 40-Vorständen in puncto Nachhaltigkeit quantitativ sinnvoll beurteilen?

  • Wie stark ist Nachhaltigkeit bereits jetzt in den Vorstandsvergütungen implementiert und welche Schwerpunkte werden dort momentan gesetzt?

  • Welche Muster erkennt man, wenn man den erreichten Nachhaltigkeitsstatus einerseits und die Vergütungsregelung andererseits einbezieht?

  • Welche Forderungen lassen sich für die künftige Gestaltung nachhaltig ausgerichteter Vergütungssysteme ableiten?

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Covestro stellt Werkstoffe her. Viel Chemie. Aber siehe da: In Sachen Nachhaltigkeit ist das Unternehmen top! Es ist innerhalb seines Sektors aktuell unter den Firmen mit den besten ESG-Noten. Kein Zufall, wenn man analysiert, wie seine Vorstände incentiviert werden. Bezogen auf die Frage, wie gut die Vergütungsregelung des Vorstands zur jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategie passt, belegt Covestro den zweiten Platz unter den 40 größten Aktiengesellschaften in Deutschland.

Analog hat Union Investment auch eine Bewertung der Vergütungssysteme der übrigen 39 DAX-Mitglieder vorgenommen. Übergreifende Erkenntnis: Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtig für deutsche Top-Manager. Komplett ignoriert wird dies (bislang) nur noch von einem Unternehmen aus dem DAX.

Im Detail gibt es allerdings erhebliche Unterschiede, wie das Ranking der Unternehmen zeigt. Neben Vorreitern wie Covestro auf einem Champions League-Platz erkennt man auch so etwas wie einen Tabellenkeller. Ferner sieht man, wer sich auf einer guten Position auszuruhen scheint. Und „last but not least“: Wer möglicherweise das Feld von hinten aufrollen will – hier gab es die wohl größte Überraschung.

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