Beitrag von Christian Kopf in Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen

Währungspolitik der Schwellenländer nach der Pandemie

Im wirtschaftlichen Gefüge einzelner Staaten spielen Währungen und damit verbunden Wechselkurse eine tragende Rolle. Unterschiedliche Wechselkursregime bieten, je nach wirtschaftlichen Vorraussetzungen, Vor- und Nachteile. 
 

Christian Kopf

 

Christian Kopf

Leiter Portfoliomanagement Renten und
Mitglied des Union Investment Committee

Der Umgang mit der eigenen Währung stellt Staaten vor die Entscheidung zwischen einer Bindung des Wechselkurses an eine andere Währung, der freien Bestimmung des Wechselkurses durch die Devisenmärkte oder eine Mischform, dem "Managed Floating". Jede der verschiedenen Möglichkeiten bietet, je nach wirtschaftlichen Vorraussetzungen, Vor- und Nachteile. 

Christian Kopf untersucht im vorliegenden Text anhand einer Stichprobe von 22 Schwellenländern die Auswirkungen der einzelnen Modelle. Wichtige Kriterien, die im Zeitverlauf die Wahl des Modells beeinflussen, sind unter anderem die Denomination der staatlichen und Unterhmensschulden, die Wirtschaftsstärke eines Landes sowie das weltweite Zinsumfeld. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren entscheiden sich momentan die meisten Schwellenländer für eine Mischform der Währungspolitik. Es sei allerdings absehbar, so Kopf, dass in Zukunft zunehmend der Weg flexibler Wechselkurse gewählt würde. (Red.)

Wirtschaft im Wandel

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